12. Mai 2017 Landschaftsfotografie Makrofotografie - Nahaufnahmen Naturfotografie Tierfotografie 0
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Als ich mich das erste Mal an Nahaufnahmen und Makros gewagt habe, ist mir der Unterkiefer runtergeklappt. Als Hundehalter (war bei mir auf jeden Fall so), nimmt man schon viel mehr von der Umgebung wahr, als wenn man allein durch die Welt trottet. Die Kamera in der Hand öffnet das Auge nochmal mehr. Aber wenn man dann auf die klitzekleinen Dinge unserer Welt achtet, erscheint es, als wäre unsere Welt nur ein Puzzle aus ganz vielen kleinen, verschiedenen Welten.

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Im Frühling gibt es Blüten mit Stempeln, die in allen möglichen Farben erstrahlen. Die Insekten huschen fleißig von einer zu anderen. Sie vollführen Tänze vor Glück, dass es endlich wärmer wird. Sie tanzen, weil sich an Ihren Beinen der Pollen lagert und sie ihren Nachwuchs füttern können. Schmetterlinge drehen Pirouetten und balzen umeinander. Schwupp, plötzlich fehlt eins in diesem Tanz. Denn der Vogel bricht in die Welt der Insekten, damit seine Welt weiter Bestand hat.

Im Sommer erstrahlt alles in Grün. Die Sonne strahlt, der Wald ist angenehm kühl. Durch sein Laub entstehen Lichtspiele, die zum Verweilen einladen. Flüsse und Seen glitzern wie edle Metalle im Sonnenlicht, aber sind trotzdem noch so geschmeidig wie Seide. Der ein oder andere Vogel lässt sich blicken. Er gewährt einen Einblick in seine Welt des Fliegens, des fast schwerelosen Gleitens durch die Lüfte. Abends und morgens ist es lange hell. Aber trotzdem können die wolkenlose Nächte eine Schönheit an Sternen hervorbringen, die einen auch die Nacht lang wach hält.
Die Städte sind jetzt kaum noch zu halten. Nicht nur das Leben in der Natur ist aufgeblüht, auch in den Städten gibt es keinen Stop mehr.

Im Herbst ist es fast so bunt wie im Frühling, nur auf andere Weise. Die Bäume zeigen den Zyklus des Lebens. Die Vogelschwärme ziehen gen Süden und hinterlassen wunderbare Zeichen am Himmel. Die Blätter fallen und tanzen. Als würden sie sich freuen, ein bewegtes und erfülltes Leben geführt zu haben. Dabei halten sie den Baum an, weiterzuleben, damit ihre Nachkommen genau dieses Leben auch führen können. Pilze schießen aus dem Boden. Einer schöner als der andere. Der Fliegenpilz mit seiner feuerroten Haube zelebriert den Oktober und zieht den Blick magisch auf sich.

Im Winter wird es karg. Die Welt steht fast still. Aber trotzdem trifft man immer wieder Lebenskünstler, die in ihrer Welt leben. Sie trotzen der Kälte und dem Schnee unserer Welt. Schnee… Der Winter, auch wenn noch so hart, hat immer eine Unschuld an sich, wenn er das weiße Puderzeug hervorbringt. Er holt es hervor, um all die Entbehrungen wieder gut zu machen. Er legt über sie den Schleier der Schönheit. Jede Schneeflocke ein Unikat. Frost zieht seine Muster über Pflanzen und Mauern. Man würde fast vom Schnee geblendet werden, wenn er nicht immer so schnell wieder verschwinden würde. Denn die Nächte mit klarem Himmel sind zwar schön. Aber mein Fotografenherz präferiert eher die helleren Tage.

Es gibt so viele Welten in unserer Welt. Die meisten achten nicht auf sie. Sie werden erst sichtbar, wenn man durch die Kamera schaut. Die verschiedenen Welten der Tiere, die unterschiedlichen Welten von Beziehungen oder auch einfach nur die Welten der verschiedenen Größen laden immer wieder dazu ein, sie zu erkunden und vielleicht auch in ihnen zu schwelgen.

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